30 Wandertipps für die Eifel

EIFELSCHREIBER empfiehlt 30 besonders schöne Wanderwege zwischen der Luxemburgischen Schweiz, dem Nationalpark Eifel, den „Eifelspuren & Eifelschleifen“ der Nordeifel, „Traumpfaden“ der Osteifel und den prämierten „Heimatspuren“ in der Vulkaneifel.

Teufelskanzel und Mofetten
Die Vielseitigkeit dieses „Traumpfads“ zwischen lichten Wäldern, dem Lavaberg „Krufter Ofen“ und dem Laacher See ist schwer zu übertreffen. Eine rund fünfstündige Rundreise – und zum Abschluss geht es ins „Paradies“.

Die Pastorale
Mullerthal Trail – Route 3: 37 Kilometer vom Schiessentümpel über Beaufort, Larochette und Blummendall sind eine entspannte frühsommerliche Landpartie ganz im Zeichen von kleinen wilden Felsbächen, weiten Blicken auf dem Plateau und idyllischen Tälern.

Eifelschleifen und Eifelspuren
„Wanderwelt der Zukunft“ heißt ein ehrgeiziges neues Rundwegeprojekt im „Eifelteil“ des Kreises Euskirchen in Nordrhein-Westfalen. Hier der „Münstereifelsteig“, eine „Eifelspur“, und zwei der über 100 „Eifelschleifen“.

Ruhe am Hotspot: Der Grafschaft-Pfad
Manderscheid ist einer der touristischen Hot-Spots der Eifel. Die Doppelburgen, der „Vulkamaar-Pfad“, der „Deutschlands schönster Wanderweg 2021“ geworden ist, dazu der „Lieserpfad“ als wiederum ohnehin „Schönster Wanderweg Deutschlands“ (Manuel Andrack). Mehr Werbung braucht es hier wirklich nicht. Der „Grafschaft-Pfad“ startet zwar auch in Manderscheid – aber ist zum Glück noch eher unbekannt.

Auf dem Osteifelweg.

Wasserfall und Maler-Grab
Diese Tour ist kein „Traumpfad“ und auch keine „Eifelspur“, sondern einfach ein abwechslungsreicher, schöner Rundwanderweg von Kerpen nach Niederehe, Loogh und zurück. Sozusagen Eifelschreibers „Haus- und Hof-Runde“.

Romantisches am Rhein
Besuch beim Nachbarn: Zwischen Bacharach und St. Goar/Goarshausen ist das Mittelrheintal für Viele am Schönsten. Auf 22 Kilometern einer Doppeletappe des linksrheinischen RheinburgenWeges versteht man, warum.

Ein „Steig“ und kleine Kirchen
2015 war der „Pyrmonter Felsensteig“ Deutschlands „Wanderweg des Jahres“. Von der Burg Pyrmont geht es hinab ins idyllische Elzbachtal und zur Pyrmonter Mühle unterhalb der Burg an den kräftig sprudelnden Wasserfällen des Eifelbaches. Das ist definitiv eines der Top-Fotomotive der Eifel.

Dies- und jenseits der Our
Die schönen Wanderwege im Ourtal, im Grenzgebiet des Islek mit dem luxemburgischen Ösling, sind eher unbekannt. Diese Runde über 18 Kilometer führt zur „Felsenmadonna“ und Resten ehemaliger Bunkeranlagen.

Luxemburgische Schweiz vor der „Mandrack-Passage“

„Eifelgold“ im Irsental
Nicht nur zur Ginsterblüte ist diese knapp 20 Kilometer lange mittelschwere Runde entlang und oberhalb der Irsen ein besonderes Naturerlebnis. Mit Glück entdeckt man unterwegs einige Exemplare der angeblich bis zu 550 Schmetterlingsarten in der Region.

Die „Spur der Raubritter“
„Auf den Spuren der Raubritter“ ist eine der 18 „Eifelspuren“, der ehrgeizige, ganz neue Teil der „Wanderwelt der Zukunft“ in der Nordeifel des Kreises Euskirchen. 13,4 Kilometer haben es teilweise in sich.

In und um Sayn herum
Besuch beim Nachbarn: Einen schönen Wanderweg zeichnet die Mischung aus Naturgenuss und Besonderheiten entlang einer abwechslungsreichen Route aus. Das gilt für den „Saynsteig“, der zu den „Traumpfaden“ am Rhein gehört.

Mandrack-Passage und Bildcheslay
Auf einer faszinierenden deutsch-luxemburgischen Wanderreise über 27 Kilometer geht es auf halber Strecke zur „Mandrack Passage“ und kein Weg vorbei. Hier ist Schluss – wenn man breiter als 40 Zentimeter ist.

Zum höchsten Wasserfall
Die mit 13,3 Kilometern mittellange „HeimatSpur Wasserfall-Erlebnisroute“ ist zu „Deutschlands schönsten Wanderweg“ gewählt worden. Das hat viele gute Gründe.

Die Manderscheider Doppelburgen.

Der Weg zum Märchenschloss
Der „Osteifelweg“ führt vom Venusbeg oberhalb von Bonn über 117 Kilometer bis an die Mosel. Dazwischen geht es an die Ahr, ins Brohltal, an den Laacher See, über die höchsten Berge der östlichen Vulkaneifel, ins idyllische Monreal und schließlich am Elzbach entlang bis zur Burg Eltz. Und deren Anblick ist ja viele Mühen wert.

Fernblickkoller
Die 15 Kilometer lange Eifelspur „So weit das Auge reicht“ belohnt den Wanderfreund mit spektakulären Aussichten. Doch bis es so weit ist, braucht man ein bisschen Geduld.

Der Monrealer Ritterschlag
Schon lange sind die Wanderwege um das pittoreske Monreal in der Verbandsgemeinde Vordereifel beliebt. 2011 wurde der „Monrealer Ritterschlag“, eine Variante, „Deutschlands schönster Wanderweg“. Los geht’s! und viel Vergnügen!

Loreley und andere Wunder: Die Königsetappe des Rheinsteigs
Erst geht es hoch auf den Loreleyfelsen, und das Ende dieser Etappe ist Kaub mit der berühmten Pfalz im Rhein im Schatten der Burg Gutenfels. Mehr Rheinromantik an einem Tag geht nicht.

Burgort Reifferscheid

Der Mullerthal Trail (Tag 1)
Mullerthal Trail – Route 1: 38 Kilometer führen von und nach Echternach über Rosport, Moersdorf und Mompach. Die landschaftlich abwechslungsreichste Runde über Waldwege, Hochflächen, erste Felsenpassagen – und Überraschungen am Sauerufer.

Der „Wildnis Trail“ durch den Nationalpark Eifel
Über vier Etappen und 85 Kilometer verspricht der „Wildnis-Trail“ von Monschau-Höfen bis Zerkall an der Rur, quer durch den Nationalpark Eifel, den Naturfreunden und Wanderbegeisterten den Nachvollzug des Wandels alter Wirtschaftswälder und eines aufgelassenen Truppenübungsplatzes zum „Naturwald“. Jeden Tag ein bisschen mehr Wildnis. „Entwicklungsnationalpark“ nennt man das. Ein Wanderbericht in 3 Teilen.

Die „Toskana der Eifel“
Auf zwei „Eifelspuren“ in der NRW-Eifel geht es entlang der Kyll und nach Kronenburg, zudem in die „Toskana der Eifel“.

Das Tal der „Wilden Endert“
Wo gibt es das schon in der Eifel: 19 Kilometer immer bergab. Der bekannte Endert-Wanderweg von Ulmen nach Cochem bietet entlang des Bachlaufs das seltene Vergnügen.

Kapelle Walhausen oberhalb von Steffeln.

Zu den Trasshöhlen
Knapp vier Stunden dauert diese zwölf Kilometer lange Strecke, die auf einem Parkplatz mitten im Feld beginnt. Die Route ist abwechslungsreich gewählt und einer der schönen „Traumpfad“-Rundwege, die es in der Pellenz zwischen Mayen und Andernach, also im östlichsten Teil der Eifel gibt.

Der perfekte Herbstnachmittag
Traumpfad „Booser Doppelmaar-Tour“: Schöner kann ein Herbsttag in der Eifelnatur wohl kaum sein: Golden-ocker-grün funkelt das Herbstlaub im Wald, dazu ein strahlend weiß-blauer Himmel.

Vulkane, ein Drees und ein Greif
Der „Vulkanpfad“ zwischen Jünkerath und Gerolstein ist eher eine leichte Route. Anstrengend wird die abwechslungsreiche Strecke durch ihre Länge: Je nach gewählter Variante sind es bis zu 31 Kilometer.

Galgenberg und Fuchshöhle
Vier der neuen „Eifelschleifen“, örtlichen Rundwanderwegen, die zur „Wanderwelt der Zukunft“ im Eifelteil des Kreises Euskirchen gehören, betreuen auch die Ehrenamtlichen des Ortsgruppe Marmagen des Eifelvereins. Der Weg „Fuchshöhle“ ist schnell einer der beliebtesten geworden.

Pyrmonter Mühle und Rauscher der Elz.

Spazwandern bei Schönecken
Entspannte eineinhalb Stunden dauert die gemütliche Runde durch die „Schönecker Schweiz“ am Ortseingang des gleichnamigen Burgfleckens nahe Prüm.

Rebzeilen und Steige
Der „Traumpfad Hatzenporter Laysteig“ ist über gut drei Stunden eine komprimierte Sache: Mit Wein-Lehrpfad, felsigen Abschnitten, weiten Hochflächen, verträumten Waldpassagen – und sogar zwei Leitern, die es zu besteigen gilt.

Die Ahrquellenrunde
An der Ahrquelle mitten in Blankenheim startet diese wenig spektakuläre knapp fünstündige Wanderung über wenig anstrengende 15,7 Kilometer. Sie führt gegen Ende zu einer der schönsten Hütten im Wanderwegenetz des Eifelvereins.

Die Augen der Eifel
Gemündener Maar, Weinfelder Maar, Schalkenmehrener Maar: Das sind drei „Augen der Eifel“ und ein Hotspot in der westlichen Vulkaneifel. Auf der „HeimatSpur MaareGlück“ lernt man die abwechslungsreiche Region bei Daun am besten kennen.

Druidenstein und Klause
Mit der Osteifel und der Vulkaneifel teilt sich das „Felsenland Südeifel“ den Titel der schönsten Wanderregion des Mittelgebirges. Hier ist der 16,7 Kilometer lange „Klausner Weg“ zwischen Schankweiler, Holsthum und dem Ferschweiler Plateau eine abwechslungsreiche Runde mit einigen Höhenmetern und reichlich Kulturgeschichte am Wegesrand.

Gemündener Maar.

Titelbild: „Philosopheneck“ auf dem Lieserpfad unterhalb von Manderscheid.