Schlagwort: Eifelschreiber

„Ich wollte was bewegen“

Vor zwei Jahren traf er den damaligen Bundespräsidenten Joachim Gauck. Am 23. Mai, 2016, dem „Verfassungstag“, war er mit 749 Amtskollegen ins Schloss Bellevue eingeladen. Er, Richard Meyer, Bürgermeister von Oberlauch. Wenn so viel Anerkennung fürs Ehrenamt doch immer wäre. ...

Die Rätsel von Büdesheim

In Büdesheim ist das Besondere nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen. Wenn man sich aber die Mühe macht, wird man mit allerlei Ungewöhnlichem belohnt. Da haben wir uns mal auf den Weg gemacht… ...

Der letzte Sheriff der Eifel

Matsch und Morast. Wer zu „Sheriff Harry“ will, sollte selbst im Sommer leichte Sneakers oder Ähnliches zu Hause lassen und sich für Gummistiefel entscheiden. Und man muss den vermutlich letzten Cowboy der Eifel ja überhaupt erst einmal finden. ...

Und immer der Reihe nach!

Seit 47 Jahren ist  „Hilde‘s Futterhäuschen“ am Platze in Stadtkylls Auelstraße. Eine Institution – und eine Imbissbude. Also auf zum Eifel-Diner und bitte einmal Currywurst Pommes! ...

Der Flächenbrand

Sechs Millionen Tote: Der Dreissigjährige Krieg zwischen 1618 und 1648 war der erste Weltkrieg in Europa. Was als Konfessionskrieg begann, verschmolz immer mehr zu einem chaotischen Kampf um Macht und Einfluss in Europa. Ein Flächenbrand. Auch in der Eifel.
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Wie der Viererklub den Karneval erfand

Der Karneval in der Region ist quicklebendig. Sitzungen, Bälle, lange „Züge“ – und Tausende feiern mit. Doch die Anfänge des jecken Treibens waren einfach und bescheiden. In Jünkerath machte der „Vierklub“ den jecken Anfang. ...

Der Schmied von Hillesheim

Die „Hilfsvölker“ des Herzogs von Lothringen, vermutlich im Auftrage Ludwigs XIV. unterwegs, hatten sich noch vor Sonnenaufgang von ihrem Lager in den „Kyllwäldern“ auf den Weg gemacht. 30.000 Dublonen, Goldmünzen, die auch dem französischen Louis d’or als Vorbild dienten, sollten für 300 getötete Lothringer von den Bewohnern dieses „Nestes“ erpresst werden. Das „Nest“ war Hillesheim und hatte zwar eine Stadtmauer mit zwölf runden und eckigen Türmen – doch uneinnehmbar schien es an diesem Morgen des Jahres 1647 nicht zu sein.
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Der Schlafsaal der Mönche

In 3,5 Quadratmeter kleinen Schlafzellen, aufgebaut in drei großen Gemeinschaftsschlafsälen, verbrachten die Brüder und Patres in der Abtei Mariawald die Nacht. So war das bei den Trappisten oberhalb von Heimbach wie bei vielen anderen Orden über Jahrhunderte üblich. Die Tradition wurde erst zur Jahrtausendwende beendet. Mariawalds letzter Abt Josef Vollberg gewährte jetzt einen seltenen Blick in das, was auch für ihn über Jahre „ein Teil der gelebten persönlichen Armut war“. ...